GAUBE KOSMETIK®
GAUBE® AKADEMIE

Tattoo Schnupperkurs

Erlebe einen Tag voller Kreativität beim Schnupperkurs! Verpflichtendes Orientierungsseminar zur Tattoo Diplomausbildung

Alle Details auf einen Blick

Voraussetzungen:

Interesse an dem Beruf des Tätowierens und der Wunsch, diesen Beruf auszuüben
Ideal für Berufsumsteiger*innen sowie Berufseinsteiger*innen
keine Vorkenntnisse notwendig

Dauer:

1 Tag // 10 UE

Abschluss:

Zertifikat

Kosten:

Weitere Informationen

Schnupperkurs Tattoo / 1 Tage

Berufsbezeichnung
Künftiger Tattoo Artist

Zielgruppe:
Alle Personen, die Interesse am Beruf des Tätowierers/der Tätowiererin haben.

Ausbildung:
Erfolgt lt. BGBL. II Nr. 139/2003 und umfasst 10 UE
Zugangsvoraussetzung ist gesundheitliche Eignung, Vertrauenswürdigkeit, Pflichtschulabschluss und
Lebensalter von 16 Jahren mit Einverständnis der Erziehungsberechtigten.
Schnupperkurs dient zum Kennenlernen des Gewerbes „Kosmetik eingeschränkt auf Tattoo“ und zur
Einstufung bei der Teilnahme an der Tattoo Diplomausbildung der Gaube Akademie.

Rechtsgrundlagen:
Verordnung der Zugangsvoraussetzungen für das reglementierte Gewerbe der Kosmetik
(Schönheitspflege), BGBL. II Nr. 139/2003
Verordnung der Ausübungsregeln für das Piercen und Tätowieren durch Kosmetik
(Schönheitspflege)-Gewerbetreibende, BGBL. II Nr. 141/2003
Verordnung über die Änderung der Ausübungsregeln für das Piercen und Tätowieren durch Kosmetik
(Schönheitspflege)-Gewerbetreibende, BGBL. II Nr. 261/2008
Verordnung der Ausübungsregeln für Fußpflege, Kosmetik und Massage durch Gewerbetreibende,
BGBL. II Nr. 262/2008

Anmeldung / Termine

Ihr Trainer*Innen:

  • patricia raimann

    Patricia Raimann

    Tattoo, Scalp Optic Hair, Body Permanent Make-Up

  • florian strauss gaube akademie

    Florian Strauss

    Digitale Motiverarbeitung, Procreate

  • trainerin ester berg gaube akademie

    Esther-Marie Berg

    Tattoo, Akademieleitung Standort Wien

Zeichnen ist keine Frage des Könnens, Zeichnen ist eine Frage des Sehens!

Lerne uns kennen – und wir dich! Entdecke, welche gestalterischen Freiheiten der Beruf des Tätowierers bietet, und tauche ein in unsere praxisnahe Ausbildung. Auf Kunsthaut setzt du deine ersten Schritte, lernst Techniken und bekommst einen Einblick, wie wir im Haus arbeiten.

beauty ausbildung graz

Mitzubringendes Material:

Bitte bringen Sie zum Schnupperkurs bereits folgende Unterlagen für die Bewerbung zur Tattoo-Diplomausbildung mit:

  • mind. 10, optimal 20 Zeichnungen, Entwürfe, Flashbook, Portfolio
  • wenn vorhanden: Tattoofotos
  • Motivationsschreiben mit den von Ihnen bereits bestehenden Erfahrungen, personenbezogenen Informationen, Praktikumsmöglichkeiten in einem bestehendem Studio

Gemeinsam checken wir mit deiner mitgebrachten Portfoliomappe deine Karrierechancen, besprechen alle Investitionen, Materialien und den Weg zur Gewerbeanmeldung. Abgerundet wird der Workshop mit praktischen Finanzierungstipps, damit du bestens vorbereitet durchstarten kannst.

Neugierig geworden? Dann melde dich an und schnuppere durch diese kreative, spannende Welt!

Beurteilungskriterien

Die Beurteilung und anschließende Zulassung zur Diplomausbildung basiert auf einem Punktesystem, bei dem eine Mindestpunkteanzahl erreicht werden muss.

Zu den zu bewertenden Punkten zählen unter anderem:

  • Vollständige Bewerbungsmappe mit einer großen Variation an Motiven und Stilen
  • Zeichentalent: Linienführung, Proportion und Perspektive
  • Professionelles und hygienisches Auftreten
  • Verantwortungsgefühl
  • Von Vorteil: Erfahrungen beim Tätowieren
  • Von Vorteil: bereits vorhandener Praktikumsplatz

Tattoo & Piercing

AusbildungExpertiseEquipment

Dein Interesse ist geweckt?

Wir schicken dir gerne kostenloses Informationsmaterial zu!

FAQ

Für einen Tattoo-Schnupperkurs sind grundsätzlich keine Vorkenntnisse erforderlich.

Bei Gaube ist die Teilnahme am Schnupperkurs Voraussetzung für den Einstieg in die Tattoo-Diplomausbildung.

Zeichnerische Fähigkeiten sind für den Beruf sehr wichtig.

Sie müssen zu Ausbildungsbeginn noch nicht perfekt sein, sollten aber kontinuierlich trainiert werden. Formverständnis, Linienführung, Schattierung, Perspektive und Farbgefühl sind wesentliche Grundlagen des Tätowierens.

Ein Schnupperkurs vermittelt einen realistischen Einblick in:

  • Berufsalltag
  • Hygiene
  • Arbeitsweise
  • technische Grundlagen
  • Verantwortung gegenüber Kund*innen
  • persönliche und kreative Anforderungen

Dadurch kann vor Beginn einer umfassenden Ausbildung geprüft werden, ob der Beruf den eigenen Erwartungen entspricht.

Eine fundierte Ausbildung sollte insbesondere behandeln:

  • Zeichnen und Motiventwicklung
  • Hautkunde
  • Hygiene
  • Desinfektion und Sterilisation
  • Maschinenkunde
  • Nadelkunde
  • Farbenlehre
  • Stencil-Erstellung
  • Linien
  • Schattierungen
  • Farbfüllungen
  • Arbeitsplatzvorbereitung
  • Wundversorgung
  • Nachpflege
  • Kontraindikationen
  • Kundenaufklärung
  • Dokumentation
  • rechtliche Grundlagen
  • praktische Modellarbeiten

Nur wenn alle gewerberechtlichen, hygienischen, räumlichen und behördlichen Anforderungen erfüllt werden.

Ein gewöhnlicher Wohnraum erfüllt die Anforderungen an ein professionelles Tattoostudio in der Regel nicht automatisch.

Vor Aufnahme der Tätigkeit müssen Gewerbebehörde, Standortanforderungen und Hygienevorgaben geprüft werden.

Sobald eine Tätigkeit selbstständig, regelmäßig und mit wirtschaftlicher Absicht angeboten wird, kann sie gewerberechtlich relevant sein.

Auch eine Bezeichnung als „Materialkostenbeitrag“ schützt nicht automatisch vor einer Einstufung als gewerbliche Tätigkeit.

Übungsarbeiten sollten daher ausschließlich im geregelten Rahmen einer Ausbildung und unter fachlicher Aufsicht erfolgen.

Es dürfen nur Tattoo- und Permanent-Make-up-Farben verwendet werden, die den geltenden europäischen und österreichischen Vorschriften entsprechen.

Die Produkte müssen korrekt gekennzeichnet, dokumentiert und innerhalb ihrer Haltbarkeit verwendet werden. Auch Chargennummern müssen nachvollziehbar sein.

Nein. Nicht tätowiert werden darf insbesondere auf:

  • akut entzündeter Haut
  • infizierter Haut
  • offenen Wunden
  • auffälligen Hautveränderungen
  • Sonnenbrand
  • aktiven Hauterkrankungen
  • ungeklärten Muttermalen
  • frischen Narben

Bei Unsicherheit muss vor der Behandlung eine ärztliche Abklärung erfolgen.

Nein, auffällige oder pigmentierte Hautveränderungen sollten nie übertätowiert werden.

Sie müssen sichtbar und für spätere dermatologische Kontrollen zugänglich bleiben.

Eine Narbe muss vollständig verheilt und stabil sein.

Je nach Art, Alter, Farbe und Beschaffenheit der Narbe kann eine ärztliche Freigabe sinnvoll oder notwendig sein. Nicht jede Narbe eignet sich für eine Tätowierung.

Die oberflächliche Heilung dauert üblicherweise mehrere Wochen. Die vollständige Regeneration tieferer Hautschichten benötigt länger.

Heilungsverlauf und Dauer hängen unter anderem von Größe, Körperstelle, Hauttyp, Technik und Nachpflege ab.

Während der ersten Heilungsphase sollten insbesondere vermieden werden:

  • Schwimmbad
  • Sauna
  • Solarium
  • direkte Sonne
  • intensives Schwitzen
  • Reiben
  • Kratzen
  • ungeeignete Pflegeprodukte
  • Aufweichen der tätowierten Haut

Die individuellen Pflegehinweise des Studios sind zu beachten.

Tätowierungen können mit geeigneten Lasersystemen aufgehellt oder entfernt werden. Dafür sind meist mehrere Sitzungen notwendig.

Eine vollständige und narbenfreie Entfernung kann nicht garantiert werden. Das Ergebnis hängt von Farben, Tiefe, Hauttyp, Alter und Qualität der Tätowierung ab.

Laserbehandlungen unterliegen eigenen gesetzlichen und fachlichen Voraussetzungen.

Eine Tattoo-Gewerbeberechtigung berechtigt nicht automatisch zur Durchführung jeder Form der Laserentfernung.

Bei Minderjährigen gelten besondere rechtliche Anforderungen an Einwilligung der Erziehungsberechtigten und Aufklärung.

Vor jeder Behandlung müssen Alter, Einsichts- und Urteilsfähigkeit sowie die erforderliche Zustimmung der Erziehungsberechtigten geprüft werden. Studios können zudem strengere eigene Altersgrenzen festlegen.

Zu einer ordnungsgemäßen Dokumentation gehören insbesondere:

  • Identitäts- und Altersprüfung
  • Anamnese
  • Aufklärung
  • schriftliche Einwilligung
  • Motiv und Körperstelle
  • verwendete Farben
  • Chargennummern
  • verwendete Nadeln und Materialien
  • Behandlungsdatum
  • Pflegehinweise
  • gegebenenfalls Fotos

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Wir sind gerne persönlich für dich da und beantworten deine Fragen individuell

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