Foerderungen_Bildungsförderung

GAUBE® Förderstellen

Bildungsförderungen in Österreich und Deutschland

FÖRDERUNGSMÖGLICHKEITEN IN ÖSTERREICH

Förderungen in Österreich

Datenbank für Bildungsförderungen

Auf der Internetplattform www.kursfoerderung.at (die Datenbank für Bildungsförderungen) können Sie individuell je nach Ihren Voraussetzungen Ihre Fördermöglichkeiten auf EU-, Bundes- und Landesebene in Erfahrung bringen.

Steuerliche Absetzbarkeit

Für Privatpersonen und auch für Selbständige gilt: Ausgaben und Aufwendungen zur beruflichen Aus- und Weiterbildung werden als Werbungskosten bzw. Betriebsausgaben anerkannt, soweit diese im Zusammenhang mit der ausgeübten beruflichen bzw. betrieblichen Tätigkeit stehen oder im Zusammenhang mit einem (dem ausgeübten Beruf) artverwandten Beruf stehen.

Förderung durch das AMS

  • Das AMS fördert Ihre Kurskosten im manchen Fällen, wenn eine Aus- oder Weiterbildung für einen Arbeitslosen eine sinnvolle berufliche Qualifizierung darstellt oder wenn die Ausbildung im Rahmen des UGP-Programms (Unternehmensgründungsprogramm) gewünscht wird. Förderungsangebot vom AMS für Arbeitssuchenden unter www.ams.at/service-arbeitsuchende/finanzielles/foerderungen
  • Bildungskarenz für Berufstätige: Erkundigen Sie sich bitte auf für Fördermöglichkeiten im Rahmen von Bildungskarenz (berufsbezogene Aus- und Weiterbildung für Berufstätige, die mehr als 1 Jahr in einer Firma tätig sind).
  • Förderungen für Unternehmen: Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrem jeweiligen Ansprechpartner in den regionalen Geschäftsstellen des AMS (www.ams.at).
  • Mit der Förderung von Qualifizierungen unterstützt Sie das Arbeitsmarktservice bei der Weiterentwicklung Ihrer MitarbeiterInnen. Nutzen Sie die Möglichkeit der elektronischen Beantragung über das eAMS-Konto. Informationen dazu erhalten Sie von Ihrem/Ihrer Berater/in der Regionalen Geschäftsstelle des AMS. Jeweils für Ihr Bundesland gelten verschiedene Voraussetzungen, bitte erkundigen Sie sich vorab bei Ihrer örtlich zuständigen AMS-Stelle. (www.ams.at/service-unternehmen/qualifizierung).

Empfehlungen


FÖRDERUNGSMÖGLICHKEITEN IN DEUTSCHLAND

Förderungen in Deutschland

Finanzielle Unterstützung während der Ausbildung

Die Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) kann für den Zeitraum der Berufsausbildung und auch für berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen beantragt werden. Die BAB wird nur gewährt, wenn der Auszubildende nicht mehr bei den Eltern wohnt. Dabei muss für Minderjährige nachgewiesen werden, dass das Wohnen bei den Eltern aus wichtigen Gründen nicht möglich ist.

Der Antrag wird bei der regional zuständigen Agentur für Arbeit gestellt und kann rückwirkend für die bereits geleistete Ausbildungszeit bis zu 6 Monate gewährt werden. Förderfähig sind alle Ausbildungen in anerkannten Ausbildungsberufen mit abgeschlossenem Ausbildungsvertrag, sie wird grundsätzlich nur für die erste Ausbildung gezahlt. Ob und in welcher Höhe BAB gewährt wird, ist vom Einkommen abhängig. Angerechnet werden neben dem Ausbildungsgehalt auch andere Förderungen, Einkommen von Lebenspartnern (bei Minderjährigen Einkommen der Eltern) und sonstige Nebeneinnahmen.

Weitere Ausbildungshilfen

Bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres wird während der Ausbildung Kindergeld gezahlt. Wer nicht mehr bei seinen Eltern wohnt und ihnen auch sonst keine Kosten verursacht hat Anspruch auf Auszahlung des Kindergeldes. Wenn die BAB abgelehnt wird, kann ein Antrag auf Wohngeld gestellt werden. Voraussetzung dafür ist die eigene Wohnung und der Nachweis, dass das Einkommen der Eltern eine bestimmte Schwelle nicht überschreitet. Werden auf Grund eines zu hohen Einkommens der Eltern BAB und Wohngeld abgelehnt, sind die Eltern für die Zahlung von Unterhalt verantwortlich. Dieses Recht kann auch eingeklagt werden. Natürlich sollte dies der letzte Ausweg sein, im Notfall steht diese Option aber zur Verfügung. Nebenjobs während der Berufsausbildung sind möglich, müssen aber dem Ausbilder mitgeteilt werden. Die Erlaubnis dafür darf er nur verwehren, wenn der Nebenjob die Ausbildung negativ beeinflusst oder der Auszubildende bei einem Konkurrenzbetrieb arbeiten möchte. Dabei ist darauf zu achten, dass insgesamt die nach Arbeitszeit- oder Jugendarbeitsschutzgesetz zulässigen Zeiten nicht überschritten werden.

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